hoodz/vicinii/…

[Bild von «Bau- und Wohngenossenschaft NeNa1» (www.nena1.ch)]

Beschreibe dein / euer Projekt in 140 Zeichen
Eine App, die “Nachbarschaften” zusammenbringen/fördern und das Tauschen und Organisieren von Veranstaltungen vereinfachen soll.

Welches Problem / gesellschaftliche Herausforderung möchtest du / möchtet ihr lösen?
Es könnten neue Ansätze in mehreren Bereichen ausprobiert/gelebt werden:
1. Tauschen statt besitzen: Wieso brauchen wir im Umkreis von 500m (Laufdistanz) 25 Schlagbohrmaschinen?
2. Ich denke dass es wissenschaftlich gut erforscht ist, dass sozialer Kontakt die Menschen glücklicher macht. Dieser Kontakt muss gefördert und gelebt werden
3. Sharing-Plattformen (sharely) kosten und sind für mich Miet- und keine Teilplattformen. Ausserdem macht es wenig Sinn mit dem Auto einen Fotoapparat abzuholen.

Wie möchtest du / möchtet ihr vorgehen, um das Problem zu lösen?
1. Team finden: Da ich die Idee nicht alleine umsetzen möchte und Austausch auch gute Ideen fördert, würde ich zuerst gerne ein Team (2-4 Personen) finden.
2. Idee diskutieren: Die Idee soll diskutiert und neue Ideen integriert werden
3. MVP definieren: Es soll ein MVP definiert werden, mit dem die Nachfrage/Benutzung/Markt analysiert werden kann
4. Umsetzung: Das MVP muss umgesetzt werden
5. Werbung: Die App sollte beworben werden
6. Weiterentwicklung: Weiterentwicklung der Applikation

Wie soll sich das Unternehmen finanzieren?
– Die Benutzer sollen einen Beitrag zahlen.
– Eine Idee ist auch das in einer späteren Version das umliegende Gewerbe integriert werden könnte. Diese könnten dann Produkte/Dienstleistungen anbieten und dafür einen Beitrag bezahlen.
– weitere Ideen müssen noch erarbeitet werden

Wie weit bist du / seid ihr in der Entwicklung des Projektes?
Idee ist vorhanden. Kein Businessplan. Keine Mockups.

Warum möchtest du / möchtet ihr beim «Swiss CoopStarter» mitmachen?
– Interessiert Co-Founders finden
– Interesse die Organisation genossenschaftlich aufzubauen
– Finde cooperativesuisse spannend
– “Anders Wirtschaften” hat mich motiviert ein Organisation mit Nutzen- statt Gewinnmaximierung zu gründen

Warum willst du / wollt ihr die Genossenschaftsform für das Projekt wählen?
– Diversität fördert gute Ideen
– Personen die in einer Organisation arbeiten sollen auch beteiligt/involviert werden
– Gleichberechtigung
– Die Idee soll Gemeinschaft fördern und passt zur Genossenschaftform

Was möchtest du über Genossenschaften wissen?
– Organisation einer Genossenschaft anhand eines Beispiels und nicht nur theoretisch
– und vieles mehr….


Community

 

Recent Comments

Tolle Idee mit Potential (-:
Hallo Camille. Ich habe tatsächlich mal darüber nachgedach
Lieber Fabio, das klingt nach einem guten Ansatz! Die kollek
Ich finde die Idee spannend und weiss, dass es in den letzte
Vielleicht eine Inspirationsquelle: https://www.smiile.com.
Hallo Nikki @nikkiboehler 1) Ich besitze zuhause nicht alles
Was ich gerne noch wüsste @fabio-blasi: 1) Wie bist du auf
Lieber @fabio-blasi, ich finde es super, dass du den Nachbar

Responses

  1. Nikki Böhler

    Lieber @fabio-blasi, ich finde es super, dass du den Nachbarschaftszusammenhalt stärken möchtest. Das ist ein Thema, dass auch mir sehr am Herzen liegt, vor allem, weil die Menschen immer mehr vereinsamen. Hier gibt es definitiv ein grosses Wirkungspotenzial! 🙂
    Ich denke, das Projekt “5Favors” in Zürich ha(tte) einen ähnlichen Grundgedanken. Ich werde dich mit dem Gründer verbinden, eventuell könntet ihr euch zusammentun oder er könnte dir ein paar Tipps geben.

    1. Fabio Blasi Post author

      Hallo Nikki @nikkiboehler
      1) Ich besitze zuhause nicht alles was ich nur sehr selten brauche (Kärcher, Schlagbohrmaschine, Scanner, …). Ausserdem habe ich eine sehr gute Nachbarschaft (jedoch denke ich, dass der Radius sich durchaus noch vergrössern lassen könnte)
      Ich finde die Konzepte von http://www.nena1.ch sehr gut. Leider gibt es bekannterweise nur wenig Grundstücke in der Stadt Zürich. Die, die es gibt werden aber für viel Geld an grosse Player verkauft. Warum dieses Konzept nicht einfach in “digitaler” Form versuchen?
      2) Ich habe viel Erfahrung in der Software-Entwicklung. Das ist jedoch ein kleiner Teil für ein erfolgreiches Gelingen des Projekts

  2. holger hoffmann-riem

    Ich finde die Idee spannend und weiss, dass es in den letzten Jahren in der Schweiz diverse ähnliche Versuche gegeben hat, von denen Sharely am weitesten gekommen ist. Interessant finde ich auch https://www.pumpipumpe.ch/sticker/. Leider sind viele Initiativen auch gescheitert. In meinen Augen wäre daher ein sinnvoller nächster Schritt der, erstmal zu recherchieren, was in der Schweiz alles versucht wurde, was noch läuft und was gescheitert ist – und mit welchen Hindernissen die Projekte konfrontiert sind. Dann könnte man einen neuen Anlauf machen, um gezielt die Dinge zu verbessern, die sich als Knacknuss erwiesen haben. Mit welchen Initiativen bist du schon in Kontakt?

  3. Camille Roseau

    Lieber Fabio, das klingt nach einem guten Ansatz! Die kollektive Nutzung von Gerätschaften ergibt aus unterschiedlichen Perspektiven sind, sei es ökologisch oder ökonomisch. Habt ihr denn schon mal darüber nachgedacht, dass man sich zusätzlich noch den Nachbar/die Nachbarin «ausleihen» könnte? Die Hilfe zur Selbsthilfe könnte sich ja auch auf Anleitung/Mithilfe beziehen, die m.E. auch nicht unbedingt monetarisiert werden müsste. Soweit ich weiss, gibt es von der Stadt (Zürich) auch eine Initiative, den altbewährten Ansatz der ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe wieder aufzugreifen. Viele Grüsse, Camille

    1. Fabio Blasi Post author

      Hallo Camille. Ich habe tatsächlich mal darüber nachgedacht: die Vision zielt auch in diese Richtung. Ziel wäre ein App zu haben in der die Nachbarschaft vernetzt werden kann. Nicht nur für das Tauschen sondern auch für das Helfen und das Organisieren von “Events”.
      Grüsse Fabio