CleverTogether

Beschreibe dein / euer Projekt in 140 Zeichen
Eine Plattform (App, Web) bietet Jung und Alt, pensionierten Professionellen und Hobbynellen, Couchpotatoes und Sportskanonen, Biologen und Künstlern, Schreinern und Köchen – einfach uns ALLEN eine simple Möglichkeit einen x-beliebigen Kurs sowohl anzubieten als auch welche zu suchen und buchen. Angehende Kursleiter und -leiterinnen werden dabei von der Idee bis hin zum Kursbeginn in diversen Punkten beraten und unterstützt.

Welches Problem / gesellschaftliche Herausforderung möchtest du / möchtet ihr lösen?
Es schlummert so viel Wissen und so viele Talente und Fähigkeiten im Stillen vor sich hin, die nicht weitergegeben werden, weil die Tochter Fast Food der libanesischen Küche bevorzugt oder der Freund noch nie verstanden hat warum seine Liebste sich seit Wochen mit Urban Gardening auseinandersetzt und was es mit den dunklen Rändern unter den Fingernägeln auf sich hat. Dabei wäre der Nachbar total an der libanesischen Küche interessiert und das gestern frisch in die Stadt zugezogene Ehepaar wünscht sich eigene Cherrytomaten für den neuen Balkon. Die Steuererklärung mit vier weiteren Verzweifelten ausfüllen und dabei auch noch die Schulter eines pensionierten Steuerberaters zum Weinen zur Verfügung haben – was für ein Sonntagsprogramm. Oder alternativ bietet sich auch ein Crash-Kurs zum Thema Zero Waste für einen Sonntag natürlich total gut an.
In uns allen brennt ein Feuer für ein Thema und wir alle haben besondere Fähigkeiten, die wir über längere Zeit uns aneignen, trainieren und weiterbilden. Warum soll da Schluss sein? Ist es nicht ein tolles Gefühl jemanden etwas Neues oder (etwas Altes wieder) beizubringen? Verleiht der Wissenstransfer der eigenen Leidenschaft nicht eine neue Bedeutung? Lernen wir nicht immer gerne etwas Neues? Können wir nicht alle etwas voneinander lernen und damit die Gemeinschaft näher zueinander bringen und gegenseitig voneinander profitieren?
Lange Rede kurzer Sinn: Die Plattform soll dank geteilten Interessen Menschen zueinander bringen, jedermanns & jederfraus Passionen und Talente teilen lassen und vor sich hin schlummernde Potenziale aus dem Winterschlaf erwecken. Den Themenbereichen soll dabei (fast keine*) Grenzen gesetzt sein. Es soll all den selbstunterschätzten Talenten und Fähigkeiten Aufschwung verleihen und mit der verdienten Wertschätzung gewürdigt werden.
*vermute hier einige Grauzonen wie beispielsweise Graffitikunst an SBB-Wagons oder Jagen im Zoo.

Wie möchtest du / möchtet ihr vorgehen, um das Problem zu lösen?
Jedermann & jedefrau meldet sich entweder mit einer konkreten Kursidee oder mit einer eben unter der Dusche entstandenen Kursidee an CleverTogether.
Abhängig von Entwicklungsstand der Kursidee werden Kursleitende bei der Planung beraten und unterstützt. Dieser Schritt soll auch der Qualitätskontrolle dienen, damit die Kurse halten, was sie versprechen.
Kursleitende definieren Rahmenbedingungen wie Kurspreis, min. & max. Teilnehmeranzahl, Kursort, Kurszeit, Durchführungstag(e), Kursinhalte und Kursprogramm selbst. Bei Bedarf kann bei den Rahmenbedingungen Unterstützung und Rat durch CleverTogether hinzugezogen werden.
Durch die Übernahme der Veröffentlichung, Zahlungsabwicklung, Marketing und Teilnehmerverwaltung über CleverTogether wird den Kursleitenden eine optimale und simple Plattform zur Verfügung gestellt, die jedermann & jedefrau zu einer Kursdurchführung motiviert und durch das breite Angebot unzählige zur Kursteilnahme verlockt.
Kurse werden überall und 24/7 schnell und einfach gebucht.

Wie soll sich das Unternehmen finanzieren?
Crowdfunding für Start
Genossenschaftsbeitrag (durch Kursleiter und Kursteilnehmer)
%-Satz auf Kursgebühr

Wie weit bist du / seid ihr in der Entwicklung des Projektes?
Beim Verfassen dieses Formulars. Abgesehen von der eben beschriebenen Idee müsste auf der grünen Wiese begonnen werden.

Warum möchtest du / möchtet ihr beim «Swiss CoopStarter» mitmachen?
Ich setzte mich nun schon länger mit alternativen Wirtschaftsformen auseinander und habe diverse Veranstaltungen besucht. Die Lust Teil eines engagierten, kreativen und inspirierenden Teams zu sein und gemeinsam ein Projekt zu verwirklichen ist proportional zur Anzahl besuchter Veranstaltungen gestiegen. Während einer weiteren Internet-Session bin ich auf Swiss CoopStarter gestossen. Obwohl meine Idee noch nicht mal wirklich in den Kinderschuhen ist, schien mir Swiss CoopStarter als die perfekte Möglichkeit meine Idee nochmals gedanklich auszugraben und auf Papier zu bringen.

Warum willst du / wollt ihr die Genossenschaftsform für das Projekt wählen?
Die Idee baut auf dem Grundsatz „Von jeder und jedem für jede und jeden“ auf. Die Form der Genossenschaft ist meines Erachtens eine passende Form für die Festigung dieses Grundsatzes.

Was möchtest du über Genossenschaften wissen?
Einiges – ich kenne nur die theoretischen Grundlagen des Genossenschaftsmodells. Wo beginnt man und wie geht es weiter von dort, was sind Do’s and Don’ts, was sind kritische Faktoren, ist das Genossenschaftsmodell ein internationalfähiges Modell, und und und.


Community

 

Recent Comments

PS: Alle Leute, die ihr jetzt schon dazu bringt, euch ihre S
Ich denke für euren Ansatz lohnt es sich, möglichst bald e
Humorvoll und packend geschrieben – und auch eine wirklich
Hallo Nikki:) Besten Dank für den Tipp! Diese Plattform kan
Hallo Noemi, eine super Idee! Ich bin erst gerade an der Suc

Responses

  1. Nikki Böhler

    Hallo Noemi, eine super Idee! Ich bin erst gerade an der Suche nach einem Kockkurs gescheitert. Das würde mir dank CleverTogether hoffentlich nicht mehr passieren! 🙂 Übrigens kenne ich die Gründerin von https://creative-switzerland.com. Auf ihrer Plattform werden unter anderem Kreativkurse angeboten. Sie könnte dir bestimmt ein paar wertvolle Tipps geben.
    1) Eine Frage zur Umsetzung: Könntest du dir vorstellen, mit einem Themenbereich oder einem Ort anzufangen? Alles für Alle ist natürlich ein schöner Gedanke, aber im ersten Schritt wäre das wahrscheinlich schwierig für das Aufgleisen und die Kommunikation.
    2) Und noch eine persönliche Frage: Was ist dein Hauptmotivator für dieses Projekt? Möchtest du z.B. selbst einen Kurs anbieten? 🙂

  2. Noemi Frischknecht Post author

    Hallo Nikki:)
    Besten Dank für den Tipp! Diese Plattform kannte ich noch nicht.
    Zu deinen Fragen:
    1) Ich kann mir sehr gut vorstellen in einer Stadt zu starten, dort stösst man wahrscheinlich das grösste Interesse. Grundsätzlich hätte ich auch kein Problem mit einem Themenbereich zu starten. Es wär jedoch schade, wenn dadurch potenzielle Kurse ausgeschlossen werden. Wenn man sich zum Beispiel auf Kochkurse fokussieren und dabei Fotokurse ausschliessen würde – schliesslich würde sich beides super eignen.
    2) Ich besuche regelmässig Kurse und Workshops zu den verschiedensten Themen. Das reicht von Foto- über Kochkurse zu Workshops zum Thema Zivilcourage – wirklich die ganze Pallette. Eine gute Freundin hat letztes Jahr dann einen Kurs selbst organisiert und aufgegleist. Sie hat auf der grünen Wiese begonnen und hat durch all die mühseeligen organisatorischen Aufgaben ein wenig die Freude an der effektiven Kursdurchführung verloren, was ich sehr schade finde.
    Ich selbst habe einen (kleinen) didaktischen Hintergrund und kenne den Aufwand hinter einer Kursplanung und Durchführung. Bin aber genau darum davon überzeugt, dass wenn man an den einzelnen Meilensteinen Unterstützung bietet, jeder und jede einen solchen Kurs durchführen kann ohne dabei die Freude daran zu verlieren. Kurz: Ich wäre eher Kursbesucherin und Beraterin auf der Plattform:)

  3. Thomas.Elmiger

    Humorvoll und packend geschrieben – und auch eine wirklich gute und zeitgemässe Idee. Ich wäre hier gerne Kursleiter, sofern der administrative Aufwand überschaubar bleibt. Was ich gerne noch mehr sehen würde: Research (ähnliche Angebote? International kenne ich z.B. noch edx.org für reine Online-Kurse) und ein ganzes Team für das Unternehmerische, die Umsetzung und den administrativen Kram. Ich wünsche viel Erfolg und noch mehr Biss ;–)

  4. holger hoffmann-riem

    Ich denke für euren Ansatz lohnt es sich, möglichst bald eine Online-Plattform aufzubauen, damit Gleichgesinnte ihre Ideen einbringen können – das wäre eine sehr gute Basis für ein späteres Crowdfunding. Crowdfunding funktioniert dann am besten, wenn vorher schon eine Community besteht, deren Mitglieder sich mit der Idee identifizieren – und je mehr Leute ihr vor dem Crowdfunding schon begeistert habt, desto besser die Chance dass das Crowdfunding zum Erfolg wird. Nehmt doch mal Kontakt mit dem Team von frischlinge.ch auf – die haben für ihren Mitgliederladen über 100’000 Franken durch Crowdfunding mobilisiert. Und dabei ein paar coole Ideen gehabt, die vielleicht für euch auch hilfreich sind.

    1. holger hoffmann-riem

      PS: Alle Leute, die ihr jetzt schon dazu bringt, euch ihre Stimme zu geben, sind zugleich potenzielle Mitglieder eurer Community. Deshalb würde ich euch empfehlen, bis Mittwoch schonmal möglichst viele Leute zu mobilisieren. Eine Abstimmung mit Deadline ist ein sehr gutes “Mobilisierungstool”. 🙂