Die Cuisine

Welches Problem / gesellschaftliche Herausforderung möchtest du / möchtet ihr lösen?
Ein gemeinsames Essen befriedigt nicht nur das Bedürfnis nach Nahrung, sondern schafft Nähe, kreiert Verständigung für das vermeintlich fremde Gegenüber. Leider gibt es heute sehr wenige Begegnungszonen, welche über gesellschaftliche Bubbles hinweg den Food-Dialog zulassen und Inspirationen für eine nachhaltige Lebensmittelkultur geben.
Mit dem Projekt Die Cuisine wollen wir das ändern. Das Ziel des Projekts ist es innovativen und nachhaltigen Food-Ideen ein physisches Zuhause zu geben.

Wie möchtest du / möchtet ihr vorgehen, um das Problem zu lösen?
Die Cuisine ist eine Werkstatt für Innovation rund um nachhaltiges Essen und zukünftige Foodsysteme. Innovation entsteht mittels Inspiration, braucht Spannungsfelder der Auseinandersetzung, und Orte, um Ideen in die Tat umzusetzen.
Wir sind das Kompetenzzentrum für ökologisch nachhaltige Entwicklung unter Einbezug der Landwirtschaft, sowie neuen ökonomischen Ansätzen. Wir stellen eine Prototyping Küche zur Verfügung, bieten Masterclasses an und Co-Working für Food-Initiativen.

Wie soll sich das Unternehmen finanzieren?
Anschubsfinanzierung durch Stiftungen und Firmen aus der Foodbranche, sowie Genossenschaftskapital durch Gründer ca. 60’000 CHF. Nach 3 Jahren gemäss Businessplan profitabel und Gewinne werden für die Ausweitung der Genossenschaft verwendet (Zweck: Gemeinnützigkeit!)

Wie weit bist du / seid ihr in der Entwicklung des Projektes?
Wir haben seit Mai 2019 600 m2 in der Siedlung “FOGO” beim Bahnhof Altstetten für die Entwicklung unseres Konzepts gemietet. Momentan sind wir am Fundraisen und die Community Aufbauen. Die Küche soll bis Ende 2019 eingebaut werden, aber bereits ab sofort finden Anlässe und Workshops in der Cuisine statt.

Warum möchtest du / möchtet ihr beim «Swiss CoopStarter» mitmachen?
Wir denken, das wir in der jetzigen Gründungsphase viel vom Programm lernen können (Community Building, Finanzierung, Marketing, usw.) Zudem wäre es lässig, wenn wir eng mit Mentoren zusammenarbeiten können, welche sich in Genossenschaften auskennen.

Warum willst du / wollt ihr die Genossenschaftsform für das Projekt wählen?
Gemeinnütziger Charakter des Projekts steht im Zentrum, da die Projektgruppe sehr divers ist, alle Beteiligten aber für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem arbeiten möchten.

Was möchtest du über Genossenschaften wissen?
– Langfristige Führung, best practices
– Konkrete Finanzierungsratschläge
– Wie unterscheidet sich der Businessplan zu einem for-profit Unternehmen?


Community

 

Recent Comments

Freue mich schon!
Hallo @lukas-buhler, super Initiative! Kennst du bereits Cam
Hoi Holger - danke für die Hinweise! Herzlich, Lukas
Hoi Raphael, danke! Also bei uns dürfen alle mitmachen, wel
Habt ihr euch schon überlegt, in welchem Kanton ihr die Gen
Hallo zusammen, hallo @lukas-buhler Tolle Ideen (dich mich a

Responses

  1. Raphael.Tobler

    Hallo zusammen, hallo @lukas-buhler
    Tolle Ideen (dich mich als Koch ganz besonders begeistert). Ihr plant, ein paar unterschiedliche Dinge anzubieten. Welche (unterschiedlichen) Partner sieht ihr für euer Projekt? Allenfalls unterteilt in die Aufbau-Phase und dann für den “normalen Betrieb”.
    Vielen Dank und beste Grüsse, Raphael

    1. Lukas.Bühler Post author

      Hoi Raphael, danke! Also bei uns dürfen alle mitmachen, welche irgendwie mit nachhaltigem Food zu tun haben 😉 Bis jetzt sind wir den Verein foodward, Patrick Honauer, cuisine sans frontier, Andy Hadke und das Team von Zum guten Heinrich…
      Genau, es gibt einen Aufbau und dann ab 2020 den vollen Betrieb. Diesen Samstag ist Erfönnungsfest, kommst du vorbei? 😉
      Grüsse, Lukas

  2. holger hoffmann-riem

    Habt ihr euch schon überlegt, in welchem Kanton ihr die Genossenschaft ansiedeln wollt? Wenn ihr als gemeinnützig anerkannt werden wollt seid ihr leider mit der Realität konfrontiert, dass das je nach Kanton ganz anders gehandhabt wird. Und dass die Steuerämter mit so einem komischen Ding wie einer “gemeinnützigen Genossenschaft” sehr wenig Erfahrungen haben. Ich hab das gerade hinter mich gebracht, mit einem kooperationswilligen Steueramt, und trotzdem hatte ich enorme Anwaltskosten. Auf jeden Fall: Hände weg von Zürich!

  3. Nikki Böhler

    Hallo @lukas-buhler, super Initiative! Kennst du bereits Camille und Arman von FoodHack? Diese haben ein ähnliches Projekt (Food Incubator mit Prototyping Küche) in der Romandie angedacht. Bei Interesse, verbinde ich euch gerne.

    Verstehe ich richtig, dass ihr euch auch als eine Art Incubator sehr? Und wenn ja, möchtet ihr Anteile der Food-Projekte nehmen, die euch unterstützen? Oder sollen diese einfach für die Nutzung der Installationen zahlen?